
Angst
2012 rutschte ich in eine Angststörung, begleitet von Depersonalisation und Derealisation. Ich fühlte mich entfremdet, als wäre zwischen mir und der Welt eine Glasscheibe. Rückblickend war diese Krise ein Wendepunkt, denn zum ersten Mal musste ich mich wirklich mit mir und meinen eigenen Themen und besonders meinen Ängsten auseinandersetzen.
Ich kämpfte mich in den nächsten zwei Jahren Schritt für Schritt aus der Angst. In dieser Zeit wurde mir bewusst, wie zentral unsere psychische Gesundheit für ein erfülltes Leben ist. Diese Erfahrung hat mein gesamtes Denken verändert.
Ich begann, mich mit Spiritualität und dem Wesen des Bewusstseins zu beschäftigen. Wer bin ich jenseits meiner Gedanken? Wie entsteht innere Freiheit? Wie kann ich mich selbst wiederfinden?
Diese Zeit war der Beginn einer tiefen inneren Veränderung. Ich entwickelte ein neues Mitgefühl für mich selbst und für andere. Ich weiß heute, wie es sich anfühlt, den Boden unter den Füßen zu verlieren und wie viel Mut und Kraft es braucht, sich selbst da rauszukämpfen.










